Situationsbericht Lieskauer Straße

Schwerpunkt im Straßenbau Dölau ist zur Zeit der Ausbau der Salzmünder Straße mit seinem letzten Teilstück von der Einmündung der Otto-Kanning-Straße bis zur Stadtteilgrenze am Heidebahnhof. Besonders Eltern werden glücklich sein, wenn jetzt ihre Kinder sicherer mit dem Fahrrad auf dem Fußweg (frei für Radfahrer) zum Sportplatz fahren können.

Leider wird bisher ein Straßenabschnitt überhaupt nicht in der weiteren Planung der Stadtverwaltung bearbeitet. Es handelt sich um die Lieskauer Straße. Dieser Bereich hat eine besondere Bedeutung;

  • Zufahrt zum Krankenhaus „Martha Maria“ für Beschäftigte, Patienten, Krankenwagen, Versorgungsfahrzeuge u.a.
  • Zufahrt für die Kindereinrichtungen  „Martha Maria“ in der Röntgenstraße 1 und „Spatzennest“ in der Virchowstraße 4
  • Zufahrt zum Wohngebiet westlich und östlich der Röntgenstraße
  • Verbindungsstraße Lieskau für Anwohner und Versorgungsfahrzeuge
  • Nutzung der Straße durch die Hallesche Verkehrs AG (Buslinie 21) und Omnibusbetrieb Saalekreis GmbH (Buslinien 307und 308)

Auf Grund dieser besonderen Situation hat die Initiative Dölau die Schaffung eines sicheren Geh-Radweges an der Lieskauer Straße vom Kreisverkehr bis Röntgenstraße auf ihren Forderungskatalog gesetzt. Immer wieder beobachtet man kritische Situationen in diesem Bereich. Um den Ortsunkundigen, aber auch Verantwortlichen in der Stadtverwaltung den Zustand vor Ort klar zu machen, wollen wir dies durch Fotos und Videos an dieser Stelle verdeutlichen.

Es stellt sich immer die Frage:

Muss es wirklich erst Unfälle und Verletzte geben?

Eigentlich ist es unverständlich, dass bisher kein Projekt für die Verbreiterung des Gehweges bzw. die Schaffung eines Radweges besteht. Bereits 2013 wurden die Röntgenstraße und die Lieskauer Straße in „Anlage 2, Hauptnetz des Radverkehrs entsprechend der Radverkehrskonzeption der Stadt Halle (Saale)“ als „stadtteilverbindende Radroute“ besonders hervorgerufen (siehe Kartenausschnitt).

Der existierende Fußweg mit einer teilweise nur 1,20 m Breite, Neigungen zur Böschung bzw. mit Rissen durchzogen, ist teilweise mit Vorsicht zu begehen. Ein Ausweichen von älteren Personen mit Rollatoren oder von zwei Kinderwagen ist schwierig und gefährlich. Da Möglichkeiten für eine Verbreiterung vorhanden sind, sollte der Projektbearbeitung nichts im Wege stehen.


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